Classic Rock Radio Stationen gibt es viele im Netz, jedoch ist der Begriff Classic Rock dehnbar, so kann es sein, das auf solchen Sendern auch viel von 2008 läuft.
Ich persönlich assoziiere mit Classic Rock die guten alten Classic Rock Bands der 60er, 70er, 80er und evtl. noch 90er Jahre.
Und da dies ja von meinem Blog bekannt ist, bekam ich vor ein paar Tagen eine Mail mit dem Hinweis, das ein neuer Classic Rock Radio Sender online gegangen sei und ich doch mal reinhören möchte.
Da das genau mein Musikstil ist, machte ich das natürlich sehr gerne und war von der Playlist und dem Sound absolut begeistert.
Wie sich herausstellte, war der Betreiber dieses Classic Rock Senders, Maik Lenze, ein Mitarbeiter von laut.fm dem User Generated Radio™.
Da es mich natürlich sehr interessiert hat, wie man einen Radio Sender online bringt und wie er auf die Idee zu einem Classic Rock Sender gekommen ist, habe ich Ihn gefragt, ob er mir ein Interview geben würde.
Er sagte sofort zu, und nicht nur das, ich bekam auch einen Code für meine eigene Radio Station, mit der ich dann vor 3 Tagen on-air gegangen bin.
Genug der Vorrede, kommen wir zum Interview mit Maik Lenze, Mitarbeiter bei laut.fm und Betreiber der Radio Station classicrock.
Hallo Maik,
stell dich doch bitte kurz vor.
Maik Lenze, 38 Jahre alt. Komme aus Hamburg und befinde mich seit nun 7 Jahren im Kölner Exil.
2 Kinder (Jungs natürlich), verheiratet und seit über 10 Jahren (z.B. ARD-Werbung) in der Radiovermarktung tätig.
Wie bist du auf die Idee gekommen einen Classic Rock Sender an den Start zu bringen?
Bei allen anderen musikalischen Vorlieben, die ich so habe: Classic Rock ist einfach die Musik, zu der ich immer wieder zurückkehre.
Da ich durch meine Tätigkeit bei der laut.ag weiß, wie einfach das ist, musste ich einfach einen Classic Rock Sender an den Start bringen und ihn mit den Fans dieser Musik teilen.
Wie lange hast du von der Idee bis zum fertigen Sender gebraucht?
keine 24 Stunden!
Nach welchen Kriterien hast du deine Playlist zusammengestellt?
Natürlich erstmal die eigenen Favoriten.
Dann recherchiert (u.a. in Deinem Buch!), welche Bands es im Classic Rock Kosmos noch so gibt, die ich vielleicht nicht auf der Pfanne hatte.
Maximal 2 Songs pro Artist, damit es nicht langweilig wird. Dazu dann ein paar Band der 90er, die eigentlich nicht so ganz dazu gehören, die ich aber trotzdem sehr mag (z.B. Pearl Jam, Soundgarden, Creed etc.) und ein paar Specials, wie z.B. der Soundtrack von Rocky von Bill Conti.
Wenn deine Playlist aus nur maximal 5 Gruppen bestehen dürfte, welche würdest du wählen?
Whitesnake, Bruce Spingsteen, Journey, Survivor und Toto
Du bist ja auch Mitarbeiter bei laut.fm, daher möchte ich natürlich die Chance nutzen und Dir ein paar Fragen über laut.fm zu stellen.
Was ist laut.fm und was bedeutet euer Slogan ” User Generated Radio™”?
laut.fm ist seit 2005 Deutschlands erstes und bislang einziges User Generated Radio™.
Das bedeutet eine hohe emotionale Bindung durch die persönliche Beziehung zwischen DJ und Hörer in zur Zeit ca. 1.000 Radio-Communities. Und wir wachsen.
User generated radio bedeutet, dass bei uns die Hörer/User das Programm machen. laut selber hat nur einen Sender (laut.fm/eins), der von der laut.de Musikredaktion selbst betrieben wird. Wir geben dem DJ die gesamte Infrastruktur für seinen eigenen Sender und dürfen ihn im Gegenzug vermarkten (Radio und Displaywerbung).
Wie und mit welchen Mitteln erstellt man seine Playlist?
Das ist Geschmackssache.
Man muss mindestens eine Stunde Programm auf die Beine stellen und dann geht es on-air.
Wir haben über 500.000 Titel in unserem Pool, die man verwenden darf. Aber das gute ist: Der DJ kann auch eigene Titel
aus seiner Musiksammlung hochladen und senden. Das geht ganz einfach und wir haben GEMA und GVL Verträge, die das erlauben.
Dann sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt: Man kann Sendungen erstellen (z.B. nur Live Songs, nur Cover Songs etc.) und dazu einen Sendeplan schreiben, seinen Sender optisch auf Vordermann bringen und vor allem dafür sorgen, dass er auch gehört wird!
Wieviel Zeit muß man investieren, bis man einen fertigen Sender hat?
Wenn man erstmal nur eine Stunde Musik machen will und alle Titel im Pool sind: 5 Minuten!
Alles Weitere kostet dann natürlich Zeit, aber mit 1-2 Stunden Zeitaufwand pro Woche kann man einen aktuellen Sender betreiben!
Kann jeder mitmachen und einen Radio Sender bei laut.fm on Air bringen oder muß man irgendwelche Voraussetzungen mitbringen?
Wir haben natürlich begrenzte Kapazitäten (Streaming und GEMA kosten Geld), daher gibt es
ein Bewerbungsverfahren:
Zum Bewerbungsverfahren bei laut.fm geht es hier.
Aber wir können sehr gerne 5 Codes unter Deinen Lesern verlosen, mit denen man sofort loslegen kann!
Maik vielen Dank für das sehr interessante Interview und auch für das tolle Angebot 5 Codes unter meinen Lesern zu verlosen, welches ich natürlich sehr gerne annehme.
Alles über die Verlosung erfahrt Ihr in meinem nächsten Artikel.
Bis dahin hört bei unseren Sendern rein!
classicrock von Maik
40years of Rock von Hauke
Und wenn Sie euch gefallen sollten, würden wir uns freuen, wenn Ihr in den Player geht und auf Daumen hoch klickt.
Rockige Grüße
Hauke